Der Wälder erlangt große Bedeutung am Ersten Faißen, dem sogenannten „Tag des Wälders“, welcher auch den eigentlichen Beginn der Fasnacht in Bad Säckingen bedeutet. Die Figur ist in der Säckinger Bevölkerung sehr beliebt, denn jeder Narr, ob Zunftmitglied oder nicht, kann an diesem Ereignis teilnehmen. Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, doch dabei gibt es jedoch so einiges zu beachten!
Wie hat ein Wälder auszusehen?

Die typische Wälderkleidung ist ein dunkler, wenn möglich schwarzer Anzug mit Gilet (Weste) im konservativen Modestil. Dazu trägt er ein weißes Hemd mit Krawatte und dunkle, kräftige Schuhe oder Stiefel. Auf dem Kopf sitzt ein schwarzer Hut. Der Hut soll ein schwarzes Hutband haben, das mit einem Tannenzweig oder einem Zweig der Stechpalme geschmückt ist. Das in den letzten Jahren zunehmend verbreitete rote Hutband hat hingegen keinen historischen Hintergrund und gehört nicht zur offiziellen Wälderkluft. Um dem Wälder-Outfit gerecht zu werden, dürften keine Turnschuhe oder sonstige bunte Kleidung getragen werden.
Zur vorgeschriebenen Ausrüstung eines jeden Wälders gehören zudem die Holzflinte (Schirm) und der Rucksack mit Buurebrot und Speck sowie eine Flasche Brennts.
Die Frauen der Maisenhardt-Joggele schminken unsere närrische Bevölkerung am Morgen des Ersten Faißens in den unteren Räumen des Kursaals. Das Schminken ist kostenlos und gehört zu einem ordentlichen Wälder dazu. Über eine kleine Spende freuen sich unsere Damen jedoch sehr